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Das am besten geütete Geheimnis von Google

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Eines der am besten gehüteten und finanziell wertvollsten Geheimnisse der Welt ist nicht etwa die Rezeptur von Coca Cola, sondern vielmehr der Suchmaschinen-Algorithmus von Google. Zugang zu diesem Algorithmus bedeutet die fast absolute Kontrolle über Suchergebnisse, und wer auf seine Logik zurückgreifen kann, könnte Websites seiner Wahl als erste in den Suchergebnissen positionieren und andere, bessere Homepages, nach hinten verbannen, auf diejenigen Suchergebnis-Seiten, die keiner sieht. Da Google-Ergebnisse den wichtigsten Erfolgsfaktor darstellen, wenn es darum geht, Traffic (Zugriffe) auf einer Website zu generieren, würde ein derartiges Wissen Firmen, die einen Zugang dazu hätten, einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Es ist also kein Wunder, dass Google die Information über diese Formel in möglichst viele einzelne Bestandteile aufgesplittet hat. Nur sehr wenige Menschen kennen den vollständigen Such-Algorithmus und können ihn anwenden.

Angaben von Google selbst zufolge besteht der Such-Algorithmus aus mehr als 200 Bestandteilen, die für die Positionierung einer Site in der Rangliste ausschlaggebend sind. Suchmaschinen-Experten schätzen, dass sich der Google-Algorithmus durchschnittlich ca. 52 Mal am Tag verändert, das bedeutet: Selbst wenn jemand die komplette Formel knacken würde, wäre sein Wissen schon kurze Zeit später nicht mehr viel wert.

Wie kam es dazu, dass Google den Markt der Suchmaschinen beherrscht?

Es gibt zweifellos kein anderes Unternehmen, das derart viel Einfluss auf die Suche im Web hat – und auch auf das Internet ganz allgemein – wie Google. Was hat Google, was seine Mitbewerber nicht haben, und wie kommt das den Bedürfnissen von Internet-Anwendern entgegen?

Werfen wir einen kurzen Blick zurück in die Geschichte. In der Vor-Google-Ära, vor nur etwa zehn Jahren, waren Suchmaschinen ziemlich einfach strukturiert. Die meisten Seiten wurden durch Webportale und Verzeichnisse (Directorys) wie Yahoo gefunden. Das Ziel der ersten Suchmaschinen (wie Yahoo und AltaVista) bestand darin, die Suche nach einer Website zu vereinfachen, die die gewünschten Informationen für den Sucher enthält. Der Suchende gab eine Suchphrase ein, genauso wie heute bei Google, und die Suchmaschine las die Meta-Tags jeder einzelnen Seite. Meta-Tags sind im Grunde genommen Schlagworte, die vom Website-Entwickler auf der Seite platziert wurden, um den Suchmaschinen anzuzeigen, worum sich die Site inhaltlich dreht, und welche Schlüsselbegriffe bei der Suche relevant sind.

Das Problem bei dieser Methode bestand darin, dass jeder Site-Entwickler oder -Inhaber über die Inhalte behaupten konnte, was er wollte, und dass die Leute relativ schnell anfingen zu flunkern, um die Besucherzahlen zu erhöhen, indem sie irreführende Meta-Tags benutzten. In dieser Zeit war das Internet überflutet von „schmutzigen” Seiten, und die Suchmaschinen büßten viel Glaubwürdigkeit ein und verloren an Popularität.

Und dann kam Google …

Im Jahr 1996 arbeiteten die damaligen Studenten Larry Page und Sergey Brin zusammen an ihrer Doktorarbeit in Mathematik an der Stanford Universität. Während dieser Zeit beobachteten sie den an sich nicht überraschenden Umstand, dass je mehr ein Autor als anerkannte Autorität auf seinem Gebiet gilt, desto häufiger wird er in anderen Arbeiten zitiert, ein Zusammenhang, der, wie sie bemerkten, auch umgekehrt funktionieren würde: Wenn sie wissenschaftliche Aufsätze an einen Index koppeln und vernetzt darstellen und außerdem überprüfen könnten, wer wen zitiert und auf wen man sich mehr bezieht und auf wen weniger, dann könnten sie daraus Rückschlüsse ziehen, welche Autoren maßgeblicher und verbindlicher sind.

Sie haben schnell erkannt, dass falls dieses Konzept auf akademische Arbeiten anwendbar wäre, es wahrscheinlich genauso für das Internet funktionieren würde. Wenn die verbindenden Beziehungen zwischen einzelnen Seiten in ihrer Vernetztheit beschreibbar sind, wäre es einfach herauszufinden, welche Seiten als verlässlich angesehen werden und deshalb relevanter sind. Diese Sites würden dann auf der Suchergebnisseite weiter oben eingestuft werden.

Im Zuge ihrer weitergehenden Untersuchungen entwickelten sie einen Algorithmus, den PageRank (Page-Rangliste), benannt nach Larry Page. Dieser Algorithmus entschlüsselt die Verbindungsstruktur des gesamten Webs und zeigt an, welche Seiten relevanter sind als andere.

Die beiden boten ihre Technologie Yahoo, dem damals größten Suchanbieter, zum Kauf an, aber ihr Angebot wurde abgelehnt. Dies war der Beginn ihres eigenen Unternehmens, der Beginn von Google.

Die neu entworfene Vorgehensweise von Google hat den wechselseitigen Bezug zwischen Suchmaschinen und Websites nachhaltig verändert. Anstatt dass eine Seite der Suchmaschine anzeigt, was auf ihr passiert, befindet die Suchmaschine jetzt selbst darüber, worum es sich bei dem Seiteninhalt handelt, und zeigt die Ergebnisse entsprechend an.

Wie geht Google vor, um den Nutzwert einer Website einzuschätzen?

Wie bereits erwähnt greift Google auf über 200 Kriterien zurück, nach denen der Wert einer Website bemessen wird. Wir können nicht alle von ihnen auflisten – offen gestanden kennen wir sie auch nicht alle -, aber im Grunde sind der Ablauf folgendermaßen aus:

  • Die Suchmaschine scannt eine Seite, liest ihren Inhalt und analysiert ihn. Anschließend erfährt sie mehr über die Seite anhand der ausgehenden Links. (Wenn eine Seite durch einen Link auf eine andere Seiten verweist, die sich mit Blumen beschäftigen, wird Google annehmen, dass die Ursprungsseite ebenfalls mit Blumen zu tun hat.)
  • Weitere Informationen werden durch Links gewonnen , die auf diese Seite hinführen. (Falls einige Sites, die mit Blumen zu tun haben, auf diese Site hinführen, wird sie wahrscheinlich auch mit Blumen zu tun haben.)
  • Die Relevanz der Site wird anhand der hinführenden Links bewertet, und zwar nach deren Anzahl und Qualität. Über beides gibt der PageRank-Algorithmus Auskunft. (Falls enorm maßgebliche Blumen-Sites auf die Site verweisen, wird sie ebenfalls als in hohem Maße als relevant für Blumen eingestuft.)
  • Die Dauer eines User-Besuches wird ebenfalls gemessen. Dafür ist die Zeit ausschlaggebend, die ein User braucht, um wieder zurück zur Suchergebnisseite zu gehen, nachdem er die Site das erste Mal über die Suchmaschine besucht hat. Je länger der Besuch dauert, desto höher die vermutete Genauigkeit für den jeweiligen Suchbegriff.

Was wissen SEO-Berater über den Google-Algorithmus?

Suchmaschinen-Experten erfahren aus mehreren Quellen Details über den Google-Algorithmus, der für die Reihenfolge der Suchergebnisse ausschlaggebend ist, wie zum Beispiel:

Reverse Engineering - Vieles kann durch systematisches Ausprobieren in Erfahrung gebracht werden, zum Beispiel durch Überprüfung, welche Faktoren die Positionierung einer Site auf der Rangliste beeinflussen. Übrigens: Falls ein SEO-Berater behauptet, er kenne den Google-Algorithmus, sollten sämtliche Alarmglocken bei Ihnen schrillen, denn würde er das Geheimnis von Google tatsächlich kennen, bräuchte er keine Kunden mehr.

Informationen, die Google selbst zur Verfügung stellt. – Google ist daran interessiert, relevanteste Ergebnisse für jede Suche zu liefern. Deshalb stellt das Unternehmen Tipps, Werkzeuge und Ratgeber bereit, mit denen Webmaster die Qualität ihrer Sites verbessern können, die dann nach und nach höher in den Suchergebnissen gelistet werden.

Patentanträge von Google - Diese öffentlich zugängliche Dokumente stellen ein umfassenderes Verständnis der zugrunde liegenden Technologien und Prozesse zur Verfügung.

Für das richtige Verständnis der Arbeit von SEO-Beratern ist es unabdingbar zu verstehen, dass diese nicht „gegen” Google arbeiten, sondern vielmehr Google dabei helfen, die Site ihrer Kunden zu finden und richtig einzuordnen sowie diese suchmaschinenfreundlicher zu gestalten. Dies ist genauso im Interesse von Google.

Zusammenfassung:

Es gibt viele, sich ständig verändernde Einflussfaktoren, die darüber bestimmen, an welcher Stelle Websites bei Google gelistet sind. Wir von SEO Jerusalem sind die unkonventionellen Querdenker in der Branche, und ehrlich gesagt sind wir auch ein bisschen stolz darauf, stets nah dran zu sein und ganz vorne mitzuspielen, wenn es um die Methoden der Google-Suchergebnisse geht. Wir erforschen ständig neue Technologien und Techniken – immer mit dem Ziel vor Augen, die Positionierung von allen unseren Kunden in der Suchergebnis-Rangliste zu verbessern.

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